Rassebücher helfen sicher weiter, doch nichts geht über das persönliche Kennenlernen des Mopses. Nutzen Sie daher z.B. organisierte Klubspaziergänge und Forentreffen. Hier erleben Sie Ihren zukünftigen Hund live und können bei dieser Gelegenheit von „normalen“ Haltern, also Nicht-Züchtern, mehr über das Wesen des Mopses erfahren. Kommen Sie zu dem Schluss, dass der Mops der richtige Begleiter für Sie ist, dann geht es daran, den richtigen Züchter zu finden. Nehmen Sie sich Zeit dazu und nutzen Sie den Zeitraum der Züchterfindung ggf. auch dazu, auf Ihr zukünftiges Mops-Kind zu sparen. Ein verantwortungsvoller Züchter, dessen Arbeit nicht nur im Zusammenbringen irgendeines Rüden mit irgendeiner Hündin besteht, sondern in Ahnenprüfung, hochwertige Ernährung und Gesundheitschecks der Eltern und Mops-Welpen, so wie umfassender Sozialisierung der Mops-Welpen, beansprucht zu Recht unter Umständen einen Preis zwischen 1000 und 1800 €. Verantwortungsvolle Züchter erkennen Sie daran, dass diese Ihnen auch vor dem Welpenkauf, gern und weitreichend Auskunft und Einblick in ihre Zucht und „Hundeleben“ gewähren, aber auch Ihnen ordentlich „auf den Zahn fühlen“. Möchte man vermeiden, als „potentieller“ Käufer betrachtet zu werden, geben Sie nicht an, dass Sie sich speziell für die Rasse Mops interessieren, sondern sich erst ein Mal über verschiedene Rassen informieren wollen. Die Reaktion des Züchters wird Ihnen dann schon viel sagen!

Verzichten Sie aber auch hier nicht auf die eingehende Betrachtung der Züchter – die Mitgliedschaft in einem der Verbände macht noch keinen guten Hundezüchter aus! Lassen Sie weniger Sorgfalt bei der Suche nach Ihrem Mops und Mopszüchter walten, beschließen Sie, nicht so tief in die Geldbörse zu greifen, können Sie natürlich Glück haben, und ein gesundes Tier erhalten. Doch dieser geringen Chance stehen unzählige physisch wie auch psychisch kranke Tiere gegenüber, Mops-Mütter die unter unvorstellbaren Lebensbedingungen als Gebährmaschinen missbraucht werden und tausende Euro, die Sie unter Umständen dem Tierarzt zahlen!

Was sie vor dem Kauf bedenken sollten !

1.Ein Mops kann bei guter Pflege bis zu 15 Jahre alt   werden.Sind sie bereit solange für ihn zu sorgen?

2.Sind alle Familienmitglieder mit der Anschaffung einverstanden?

3.Lässt sich die Hundehaltung mit ihrer beruflichen und privaten Situation vereinbaren? Ein Mops sollte nicht länger als 4 Stunden täglich allein bleiben.

4.Sind sie bereit täglich mit ihren Hund Gassi zu gehen? Bei Wind und Wetter?

5.Stören sie Hundehaare oder sind sie gar allergisch? Möpse haaren sich nicht wenig.

6.Erlaubt ihr Vermieter einen Hund?

7.Gibt es jemanden der ihren Hund versorgen kann wenn sie krank sind oder verreisen?

8.Können sie die monatlichen Kosten für Futter,Ausrüstung,Tierarzt,Hundesteuer und Hundehaftpflichtversicherung aufbringen?